Irlandreise 2019

in Aktivitäten

Reise der Pfarrei Viechtach vom 1. bis zum 8. September nach Irland: Jeder Tag eine Überraschung

 

Müde, aber ausgefüllt von den vielen Eindrücken kehrten 38 Teilnehmer am vergangenen Sonntagabend von ihrer Reise nach Irland zurück. Während der 1800 km Fahrt mit dem Bus und einiger mehrstündigen Wanderungen haben sie die Schönheiten von Irland intensiv erleben dürfen. Und so vielseitig wie das Wetter – bis auf Hagel und Schnee konnte jedes Wetter erlebt werden – ist auch die Landschaft: Berge und Moore, wilde Küsten und karge Hochebenen, saftige Wiesen und weite Sandstrände zeigten sich und das alles oft an einem einzigen Tag. Nicht weniger vielseitig ist die Kultur der grünen Insel, die in vielen Zeugnissen der Vergangenheit und Gegenwart besichtigt werden konnte: uralte Klosterruinen, Kirchen, Burgen und vor allem die quicklebendigen Städte und malerischen Dörfchen des modernen Irland. Dazu gehörte auch das „Nachtleben“. Die fröhlichen Abende in den zahlreichen gemütlichen Pubs offenbarten, dass sich Bayern und Iren in der Lebensart durchaus ähnlich sind. Dabei wurde aber nicht übersehen, dass hinter dem Irland von heute eine jahrhundertelange Geschichte der Unterdrückung steht. Die englischen Herren versuchten die Sprache, die Kultur und den katholischen Glauben der Iren auszumerzen. Diese Leidensgeschichte gipfelte in der schrecklichen Hungersnot Mitte des 19. Jahrhunderts, der fast ein Drittel der Einheimischen zum Opfer fiel und eine große Flüchtlingswelle in Richtung Amerika auslöste. Erst 1921 erlangte die Republik Irland die Unabhängigkeit von Großbritannien.

Die deutschstämmige Reiseführerin erstaunte die Reisegruppe durch ihre umfangreichen und unterhaltsam vorgebrachten Informationen zu fast jedem erdenklichen Wissensgebiet und stellte eine große Bereicherung dar. Zudem begleitete sie diejenigen, die bei mehrstündigen Wanderungen die grandiose Natur der Westküste noch intensiver erleben wollten, so intensiv, dass manche auf dem Weg über die Klippen von Moher beinahe „vom Winde verweht“ worden wären.

Am Sonntagvormittag wurden acht ereignisreiche Tage mit einem Dankgottesdienst in den Ruinen des weit über tausend Jahre alten Klosters von Glendalough abgeschlossen. Dankbar für die erhaltenen Eindrücke und für die ungetrübte Harmonie in der Gruppe brachen die Reisenden wieder in Richtung Heimat auf.

 

Kontakt

Kath. Pfarramt St. Augustinus
Mönchshofstraße 1a
94234 Viechtach

Telefon: 09942 / 5061
Telefax: 09942 / 5062

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