Wallfahrt des Altötting-Pilgervereins 2018

in Besinnung

Wallfahrer aus Viechtach heil am Ziel: Fast 200 Pilger waren unter Führung von Alfred Kasparbauer in drei Tagen nach Altötting marschiert.

„Zum 45. Mal habt Ihr Euch aufgemacht, vor dem Weißen Sonntag, ins Herz und Nationalheiligtum Bayerns, zur Schwarzen Madonna von Altötting, im festen hoffnungsvollen Vertrauen, um bei der Gottesmutter Ratschlag, Trost und Hilfe zu erbitten und zu erhalten für die vielen mitgebrachten Sorgen und Nöte“ – mit diesen Worten hat Altöttings Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl die etwa 200 Fußpilger aus Viechtach unter geistlicher Begleitung von Pfarrvikar P. Ratchagar Kulaindhaisamy CMF am Samstagnachmittag auf dem Altöttinger Kapellenplatz willkommen geheißen.

Nach der Begrüßung und Begleitung über den Kapellplatz übernahm der Stiftsprobst beim Pilgergottesdienst in der St. Anna-Basilika auch die Predigt. „Die Gnadenmutter schaut liebevoll auf Euch, besonders auf ihre Sorgenkinder, Ihr seid hier am richtigen Platz“, versicherte Mandl mit Verweis auf die über 2000 gestifteten Votivtafeln in der 500-jährigen Wallfahrtsgeschichte, die von wunderbaren Heilungen vieler Hilfesuchender erzählten.

Weitere Informationen zum Pilgerverein, insbesondere zur kommenden Wallfahrt in 2019 sowie Fotos finden Sie auf der Seite Altötting-Pilgerverein Viechtach e.V.

Heuer wurden zum ersten Mal alle Gebetsanliegen der Pilger in schriftlicher Form in einem Rucksack mitgetragen und Prälat Mandl übergeben, der den Pilgern versprach: „Am Ende des Jahres werden Eure Anliegenzettel im Klostergarten von St. Magdalena mit den Gebetsanliegen vieler anderer Pilger verbrannt und wenn der Rauch zum Himmel steigt: Das kommt an!“

Mit einem herzlichen Vergelt’s Gott bedankte sich Pilgerleiter Alfred Kasperbauer bei allen Teilnehmern für die großartige Disziplin während der dreitägigen Fußwallfahrt, für das einmalige Engagement bei den Vorbetern und -sängern und Kreuzträgern (darunter Elisabeth Wölfel, die das letzte Wegstück nach Altötting vorzeitig allein marschiert war, um bei einer Familienfeier rechtzeitig zurück zu sein) den vielen Helfern, Fahrern der Begleitfahrzeuge, dem Absicherungspersonal, dem Hackl Alois für die Pilgerkreuz-Fertigung, den Quartiergebern, aber auch beim Frauenbund für den begeisternden Empfang am Kapellplatz.

Bei der anschließenden Jubilarsehrung wurde auch der Pilgerleiter bedacht. Zum fünften Mal stand Kasparbauer bei der Viechtacher Fußwallfahrt in Verantwortung und dafür wurde ihm eine Urkunde überreicht, ebenso weiteren Mitpilgern für ihre 5., 10., 15., 20. und 30. Teilnahme.

Der indische Pfarrvikar P. Ratchagar, heuer zum ersten Mal fußpilgernd mit dabei, hatte die Viechtacher auf ihrem dreitägigen Fußmarsch unterwegs per Film festgehalten und Pilgerleiter Kasperbauer versicherte seine Vorfreude über diese sicherlich wunderbare Dokumentation. „Wenn wir alle zusammenhelfen, dann kann sichtbar Großartiges gelingen“, schloss der Pilgerleiter gerührt seine Ansprache. Großartig war dann auch der Pilgergottesdienst, musikalisch gestaltet von der Stadtkapelle Viechtach, heuer übrigens zum fünften Mal dabei – auch dies ein kleines Jubiläum. Abschließend gab Wallfahrtsrektor Mandl den Pilgern aus dem Bayerischen Wald die Worte von Antoine de Saint-Exupéry aus dem „Kleinen Prinzen“ mit auf den Weg: „Man sieht nur mit dem Herzen gut – das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Geehrte Pilger

5 mal dabei: Andrea Vogl, Bodenmais; Petra Schrötter, Arnbruck; Kathrin Kolbeck, Bad Kötzting; Waltraud Kerscher, Eschlkam; Leonhard Heimlich, Osterhofen; Andreas Hauner, Viechtach; Andreas Weindl, Teisnach.

10 mal dabei: Christine Kappenberger, Kollnburg; Hildegard Wünsch, Achslach; Cornelia Zitzelsberger, Geiersthal; Willi Schötz, Arnbruck; Gisela Menzel, Geiersthal; Stefan Kufner, Drachselsried; Heidi Göstl, Drachselsried, Gabriele Bergbauer, Blaibach.

15 mal dabei: Herbert Lummer, Viechtach; Evi Haller, Weiding.

20 mal dabei: Martina Wölfl, Geiersthal; Josef Plötz, Bad Kötzting; Marianne Hirtreiter, Patersdorf; Anneliese Brandl, Regensburg.

30 mal dabei: Elisabeth Wölfl, Geiersthal; Karl Schmalzl, Furth i. Wald; Hermann Klement, Prackenbach.

  • Text: Roswitha Dorfner/Viechtacher Bayerwald-Bote

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