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„Christus gestern und heute, Anfang und Ende, Alpha und Omega. Sein ist die Zeit und die Ewigkeit.
Sein ist die Macht und die Herrlichkeit in alle Ewigkeit."
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Aktuelles

Dankgottesdienst am 26. Mai 2012
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Geschichte der Pfarrei

15. Jhd. Die Frühgeschichte liegt dabei im Dunkeln. Ein Vorgängerbau wurde wohl um 1415 gebaut. Eine Urkunde des Landgerichts 1450 erwähnt einen Umbau. Diese gotische Kirche brannte 1472 ab. Über den Zeitpunkt eines Neubaus gibt die Chronik jedoch keine Auskunft. Die Pfarrkiche Viechtach hat eine lange Lebensgeschichte hinter sich.

Die Pfarrkiche Viechtach hat eine lange Lebensgeschichte hinter sich.

16. Jhd Die Pfarrkirche war zunächst eine Marienkirche, denn 1587 gibt das Salbuch Auskunft über "Unserer Lieben Frauen Gotteshaus und Pfarrkirche zu Viechtach". In einem Visitations Bericht wird 1590 St. Augustinus als Patron des Hochaltares bezeichnet. Kirchenpatron wird Augustinus jedoch erst im 19. Jh.
17. Jhd. 1622/23 Umbau des Kicheninneren im Renaissancestil. Anbau einer linken Seitenkapelle. 1685 erneuter Brand und Zerstörung der Kirche. 1688-70 Wiederaufbau und Anbau einer rechten Seitenkapelle. Das Langhaus erhält ein steinernes Gewölbe und vier „unförmige quadratische“ Säulen.
18. Jhd. 1729 dritte Zerstörung durch Brand. Ein Neubau wird geplant, denn die alte Kirche war für die damals 5000 Katholiken viel zu klein.
19. Jhd 1839-41 neuer klassizistischer Hochaltar. 1841 dann endlich die Konsekration der Kirche. 1872 wird der bereits schadhafte Hochaltar abgetragen und durch einen neuromanischen Baldachinaltar ersetzt.
20. Jhd. 1921-28 Neugestaltung des Hochaltares und der Seitenaltäre im Rokokostil unter Verwendung der Figuren aus dem 18. Jh.
Die einzelnen Bauphasen und die Ausstattung sind im Kirchenfüher ausführlich beschrieben.
21. Jhd. 2004 Dachreparatur wegen nicht mehr tragfähigen Balken über dem Altarraum und Neuverputzung der Ostfassade. 2007-08 Innenrenovierung und Neugestaltung des Altarraumes.


Augustinus, Kirchenlehrer und Heiliger

* 13. 11. 354 Tagaste, Numidien
† 28. 8. 430 Hippo Regius

zunächst Rhetor in Karthago, Rom und Mailand, wo er unter dem Einfluss des Ambrosius und seiner christlichen Mutter Monika Christ wurde (387 getauft), nachdem er zuvor den Manichäismus und die neuplatonische Skepsis innerlich überwunden hatte; Rückkehr nach Nordafrika 388; 395 Bischof von Hippo. Hauptwerke: "Bekenntnisse"; "Über die Dreieinigkeit"; "Vom Gottesstaat"; "Enchiridion".

Als Theologe war Augustinus richtungweisend für die Trinitäts-, Gnaden- und Kirchenlehre (Kampf gegen Pelagius), für die theologische Schau der Geschichte, für die Stellung der Kirche zum Staat und für die Entwicklung des westlichen Mönchtums. Durch seine zahlreichen Schriften beeinflusste er die christliche Theologie bis in die Gegenwart.